In unserer Gesellschaft nimmt die Problematik der Fehlernährung ständig zu. Außerdem ist ein Rückgang der Esskultur zu verzeichnen. Mit dem Projekt "schön - lecker - gesund" wollten wir diesen Erscheinungen entgegen wirken, zur Vorbeugung ernährungsbedingter Krankheiten und für das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Kinder.
Schön - steht dabei für die Formschönheit der Lebensmittel aus Natur und Handwerk, der Dinge und der Kultur des Miteinanders.
Lecker - steht für Geschmacksbildung, sinnliches Gestalten, gemeinsamen Genuss.
Gesund - steht für die verbraucherkritische Analyse von Lebensmitteln und die Förderung des Wissens, dass "InFORMsein" von guter InFORMation abhängt.
Maßgeblicher Partner bei der Vorbereitung und Durchführung des Projektes war das designforum-owl (info@designforum-owl.de).
Zitat: "Inspiriert durch unsere Diskussionsveranstaltung am 24.11.05 "Der Raum ist der dritte Pädagoge- widmen wir uns verstärkt der Weiterentwicklung von Schulräumen zu Lebensräumen. Immerhin ist die Schule der Ort, den alle in einem langen und prägenden Zeitraum erleben müssen. Idealerweise wäre dieser Ort die gemeinsame kulturelle Heimat, in der jeder neben Erkenntnisgewinnen auch Anerkennungsgewinne findet. Das Hineingeborenwerden in höchst unterschiedliche Privatverhältnisse gleicht einem Würfelspiel, das über Lebenschancen entscheidet. Schule als der kulturelle Ort der Gemeinschaft könnte Chancengleichheit und optimale Förderung anstreben. Voraussetzung wäre, dass die Gesellschaft die Schule als eine der wichtigsten Investitionen in die eigene Zukunft anerkennt.
"Mit der Unterstützung der Projektwoche schön-lecker-gesund wollen wir eine Serie von geschmacksbildenden Veranstaltungen in der ostwestfälisch - lippischen Schullandschaft beginnen. Um die Nachhaltigkeit der Maßnahmen infrastrukturell sichern zu können haben wir eine Schulküche im Klassenraum installiert. Wie die schon etablierte Lese- oder Computerecke soll die Küche nun zu einem selbstverständlichen Kulturelement des Lebensraumes Schule werden."
Als außerschulische Mitarbeiter beteiligten sich an dem Projekt:
Das Projekt wurde fotografisch und filmisch dokumentiert und dann am 16. März im MARTa Herford im Rahmen eines interdisziplinären Treffens präsentiert.