Uhu Ben ... kam auf den Schulhof geflattert!
Am letzten Freitag kam ein Wagen auf den Schulhof, der wie ein Käsewagen aussah. Es war aber ein Naturbulli. Du willst wissen, was ein Naturbulli ist? Das ist ein riesiges Auto, in dem Elchgeweihe, Pfotenabdrücke verschiedener Tiere, ausgestopfte Vögel, ein ungefähr 8 cm großer Haifischzahn und ein Modell einer Landschaft ausgestellt sind.
Den netten Besitzer haben wir in der zweiten Stunde kennen gelernt. Insgesamt konnten 6 Klassen an diesem Morgen mitmachen.
In einem kleinen Zelt konnten wir Tierstimmen unterscheiden lernen. Wusstest du schon, dass der Uhu seinen Kopf ungefähr 270 Grad drehen kann.
Mit Vogelfedern hat der Naturspezialist uns gezeigt, wieso Eulen lautlos fliegen können. Die Feder eines Raben macht Geräusche, weil die Federn die Luft zerschneiden. Beim Uhu ist das nicht so.
Es war sogar ein echter Uhu an Bord. Als Höhepunkt haben wir Ben kennen gelernt. Wir durften ihn sogar streicheln. Seine Federn waren so weich, weicher als mein Kissen!
Ben wurde von Menschen aufgezogen, daher war er ungefährlich. Trotzdem zog der Uhu-Besitzer einen Lederhandschuh über, weil die Krallen des Tieres rasiermesserscharf waren. Unsere Lehrerin war mutig und konnte das ausprobieren.
Ben hat an dem Morgen ein echte Feder verloren. Die hat Sofie gekriegt. Sie hatte an dem Tag nämlich Geburtstag.
Von diesem Tag an ist meine Lieblingsfrage: „Wer ist das stärkste Tier im Wald?“
Die Antwort heißt: „Die Waldameise!“
Sie hat übrigens Haare zwischen den Zähnen, das System funktioniert wie eine Zahnbürste.
Wenn du mehr erfahren willst, musst du dir den Naturbulli mal genauer ansehen oder das Heftchen angucken, das es über Uhu Ben gibt. Es informiert außerdem über Themen wie Klima, Abfall und Energie.
Leider war das Projekt nach einer Schulstunde für uns zu Ende. Zur Erinnerung hat jeder eine Tasche mit Uhu Ben als Erinnerung bekommen. Das war ein tolles Erlebnis. Wir möchten, dass Ben uns im nächsten Jahr wieder besucht.
Klasse 3a