Hast du schon einmal über Strom nachgedacht? Über alle Sachen aus Plastik, die einfach immer da sind?
Irgendwann wird es kein Erdöl mehr geben und ohne Erdöl kein Plastik, keinen Nagellack, kein Fleece und noch viele andere Sachen mehr. Darum ist es wichtig auf erneuerbare Energien umzusteigen.
Frau Krämer hat allen vierten Klassen in einem Energieprojekt eine Menge über Solarenergie und Wasserenergie erzählt und mit uns experimentiert.
Am Beispiel von der Titanic hat sie uns erklärt, wie Energie früher und auch teilweise heute noch erzeugt wird. Die Arbeiter haben Kohle in die Kessel geschaufelt. Mit dieser Kohle wurden die Maschinen und Motoren des Schiffes angetrieben. Als erstes hatte sie ein Modell eines Kohlekraftwerks dabei mit einem richtigen Kessel, einem Zylinder, einem Dynamo und einem Schornstein. Wir wollten damit selber Strom erzeugen und ein Lämpchen zum Leuchten bringen. Um das zu schaffen, durften wir mit Hilfe eines Trichters durch eine kleine Öffnung Wasser einfüllen. Diese Öffnung wurde dann mit einer Zange ganz fest verschlossen. Dann hat Frau Krämer Grillanzünder angezündet und sie vorsichtig in eine kleine Schublade gelegt und in eine Luke geschoben. Oben auf dem Kohlekraftwerk gab es ein kleines Messgerät, das den Druck gemessen hat. Durch das kochende Wasser zeigte das Messgerät irgendwann einen Druck von 1,7 bar an. Wir durften einen Hahn öffnen und der Wasserdampf löste eine Kettenreaktion aus. Die Kettenreaktion endete an einem Dynamo, an dem sich eine Schraube drehte und das Licht zum Leuchten brachte. Es funktionierte nur solange der Druck hoch genug war. Es war richtig spannend, was es alles zu entdecken gab.
Nach der Pause sollten wir einen kleinen, weißen Kreis bunt anmalen. Immer zwei Kinder bekamen zwei Becher, eine Modulplatte, Kabel, Krokodilklemmen, einen kleinen Motor und ein Arbeitsblatt mit Fragen. Nun sollten wir mit unserem Partner nach draußen gehen. Wir bekamen den Auftrag mit unserem Partner eine Stelle zu suchen, an der viel Sonne war. Unsere Aufgabe war es nun, die zwei Drähte von der Modulplatte mit den Krokodilklemmen zu verbinden und die andere Seite der Drähte mit dem Motor. An den Motor sollten wir unsere bemalten Kreise kleben. Sobald die Sonne auf die Solarplatten schien, drehte sich die bunte Scheibe, weil die Energie des Sonnenlichts über die Krokodilzangen in den Motor geleitet wurde. Zum Schluss mussten wir alles wieder abbauen und Frau Krämer hat sich von uns verabschiedet.
Das Projekt hat uns ganz viel Spaß gemacht!!! Wir finden, dass drei Stunden viel zu kurz waren.

