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Weerthschule: Wir arbeiten zusammen / 

Kooperationen der Weerth-Schule mit außerschulischen Einrichtungen

Die Weerth-Schule versteht sich als Lern- und Lebensort, die Öffnung nach außen und Einbeziehung außerschulischer Einrichtungen praktizieren wir im täglichen Schulleben.

Insbesondere durch den Ausbau zur Offenen Ganztagsschule konnten wir neue Partner finden, die uns in unserem Bildungs- und Erziehungsauftrag unterstützen.

Fürstin-Pauline-Stiftung als Träger der OGS und Schatzkiste

In enger Zusammenarbeit mit dem Jugendamt bieten wir betroffenen Eltern und Kindern eine intensive Fallberatung und – wenn erforderlich - Unterstützung in Form von ambulanter Tagesgruppe/ stationärer Wohngruppe an. Es besteht ein enger Austausch zwischen den Sozialpädagogen der Tagesgruppe und den betreuenden Lehrerinnen und Erzieherinnen. Durch die Zusammenarbeit ergab sich seit 2009 ein Gewaltpräventionsprojekt, dass über 15 Schulwochen unterrichtsbegleitend in „besonderen“ Klassen (Anfang Jahrgang 2) durchgeführt wird. Die Leitung liegt bei den außerschulischen Therapeuten, die Klassenlehrerin wird in die Planung einbezogen und zur Multiplikatorin ausgebildet. Eine Erzieherin der OGS-Kinder begleitet die Unterrichtsphasen und übernimmt die Regeln und Rituale für die Betreuung der Kinder im Ganztag.

Hilfen zur Erziehung und OGS

Die OGS-Weerth-Schule kooperiert eng mit der Fürstin Pauline-Stiftung, die sowohl Träger der Ganztagsbetreuung (OGS und Ganztagsklassen) als auch Träger der Maßnahmen von Hilfen zur Erziehung ist.

Wird eine Klasse auffällig durch wiederholt auftretendes regelwidriges Verhalten, wird nach Gesprächen mit der Schulleitung, der Klassenlehrerin, OGS-Koordinatorin und dem Vertreter des Trägers durch Sozialpädagogen, die beim Träger beschäftigt sind, ein spezielles „Coolness-Training“ durchgeführt. Dies Procedere gilt auch für die OGS-Gruppe. Die Eltern werden im Vorfeld mit einbezogen. Klassenlehrerin und OGS-Gruppenleitung werden zu Multiplikatoren des Trainingsverfahrens und übernehmen Rituale und Regeln in ihren Arbeitsablauf.

Ist ein Kind aus einer Klasse oder einer OGS-Gruppe nicht gruppenfähig, werden die Eltern in einem Gespräch mit der Klassenlehrerin, der OGS-Koordinatorin und dem Vertreter des Trägers darüber informiert. Kommen sie zu der Überzeugung, dass sie in der Erziehung ihres Kindes Hilfe brauchen, stellen die Eltern beim Jugendamt einen Antrag auf „Hilfen zur Erziehung“. Wird eine Hilfemaßnahme, wie z.B. die Aufnahme des Kindes in eine Tagesgruppe genehmigt, kann das Kind in einer Tagesgruppe des Trägers aufgenommen werden.

Wünschenswert ist eine Weiterentwicklung dieser Kooperation in der Form, dass Hilfen zur Erziehung direkt in Schule integriert werden, z.B. eine Tagesgruppe in der Schule gestaltet wird.

Kinder- und Jugendpsychiatrie des Klinikums Lippe / Regionale Schulpsychologische Beratungsstelle

Durch die räumliche Nähe zum Kinderkrankenhaus und persönliche Kontakte sind wir seit vielen Jahren Schule für Reintegration kranker Kinder, die im Gemeinsamen Unterricht übergangsweise beschult werden, bevor sie an ihre Stammschule zurückkehren.

In vertrauensvoller Kooperation mit den ortsansässigen Kinder- und Jugendpsychologen werden Eltern beraten, wenn sie für ihr Kind psychologische Hilfe anfordern bzw. die Schule therapeutische Unterstützung für erforderlich sieht. Mit dem Schulpsychologischen Dienst der Stadt Detmold sowie dem Förderzentrum steht die Weerth-Schule im regelmäßigen Austausch. Eltern unserer Schule wird die Beratungsstelle bei Bedarf aktiv empfohlen bzw. der Kontakt hergestellt. In Kooperation mit dem Förderzentrum werden lese-rechtschreibschwache oder rechenschwache Kinder diagnostiziert und ggf. gefördert(schulintern/extern) 2009 wurde erstmalig ein gesamter Jahrgang diagnostiziert. Das bewährte Verfahren wurde im Schulprogramm festgeschrieben, so dass künftig im Jahrgang 3 alle Kinder klassenweise getestet werden. Eine entsprechende Förderung muss gewährleistet werden (intern oder extern).

Gesundheitserziehung

Im Rahmen der „Gesunden Schule“ beziehen wir außerschulische Partner und Professionen in den Unterricht ein. Mit dem Gesundheitsamt des Kreises Lippe stehen wir im regelmäßigen Austausch (Infektionskrankheiten, Schulärztliche Untersuchung), in unserer Schule finden jährliche zahnärztliche Kontrolluntersuchungen für jedes Kind statt. Darüber hinaus haben wir mit der ortsansässigen Zahnarztpraxis Dr. Nordloh sowie dem Arbeitskreis Zahngesundheit eine Kooperation getroffen. Im Dienstagsprojekt gestalten Zahnarzt bzw. – helferinnen klassenweise einen zweistündigen Stationslauf, bei dem die Kinder im Bereich der Zahnprophylaxe nachhaltig geschult werden. In Kooperation mit der Klassenleitung wird das Projekt im Unterricht vor/nachbereitet.

Zum Thema Gesunde Ernährung finden Klassen- und Schulprojekte statt. Der Lippische-Kombi-Service beliefert uns täglich mit frischem Schulobst und Gemüse, zu heimischen Direkterzeugern bestehen Kontakte. Über die Ärzte-Kammer Westfalen Lippe sowie Elternkontakte zum Kinderkrankenhaus Detmold findet im Jahrgang 3 ein Erste-Hilfe-Lehrgang statt, der von einem Allgemeinmediziner in der Klasse durchgeführt und von der Fachlehrerin in die Unterrichtseinheit eingebettet wird. In Kooperation mit einem ortsansässigen Augenoptiker und der KKH-Allianz findet für Kinder des 1.-4. Schuljahres ein kostenloser Sehtest statt, der Sehschwächen frühzeitig erkennen lassen soll.

Verkehrserziehung

In Kooperation mit der Verkehrspolizei unterstützt uns deren Verkehrssicherheitsberater. Bereits vor Schulanfang werden die Eltern über den „sicheren Schulweg“ an einem Elternabend informiert. Im Anfangsunterricht wird der Schulweg mit den Kindern abgegangen und Gefahrenstellen vor Ort besprochen. Im Jahrgang 3-4 stehen das verkehrssichere Fahrrad sowie das Radfahrtraining und die Lernzielkontrolle im Mittelpunkt.

Mit Unterstützung des Verkehrssicherheitsberaters sowie des Bezirksbeamten und der Stadt Detmold wird das Projekt „Schulwegdetektive“ (Netzwerk verkehrssicheres NRW) durchgeführt. Dabei wird im Wohngebiet der Kinder der sichere Schulweg durch gelbe Kinderfüße auf den Gehwegen markiert. Der ADAC unterstützt uns mit Informationsmaterial (z.B. Straßenbanner, Sicherheitswarnwesten für Kinder, Blinkis) bei der Präventionsarbeit.

KiTas

Mit den Kindertageseinrichtungen unseres Wohngebietes stehen wir in einem regelmäßigen Austausch. Gemeinsam werden Elternabende (z.B. Delfin 4) und Konferenzen (Einschulungskonferenz) gestaltet. Am Schnuppernachmittag lernen die Kindergartenkinder unsere Schule genauer kennen. Im Lesekumpel-Projekt wurden die künftigen Schulkinder von Drittklässlern im Kindergarten Rolli Raupe besucht. Gemeinsam beschäftigte man sich mit Büchern. Nach einem Schulbesuch fand eine gemeinsame Autorenlesung statt. Im Rahmen der Ausgestaltung des Bildungshauses Weerth-Schule haben wir seit 2012 eine intensive Zusammenarbeit mit der KiTa Im Hofkamp, der Wundertüte und Rolli Raupe ausgebaut. Die künftigen Schulanfänger kommen bereits vor dem Schulanfang mit ihrer Gruppe in die Schule und experimentieren mit OGS-Kindern oder gestalten zusammen mit Erstklässlern eine Bewegungsbaustelle in der Turnhalle. Es gibt auch ein gemeinsames Singprojekt zwischen Kindergarten- und Schulkindern, das von Susanne Kampel geleitet wird. Sie arbeitet als Honorarkraft im Kindergarten Rolli Raupe und in der Weerth-Schule. Mit der Leitung und dem Team der KiTa Im Hofkamp entwickeln wir im Schuljahr 2012/13 wesentliche pädagogische Leitideen für das gemeinsame Bildungshaus. Künftig werden in dieser Einrichtung Kinder vom 2. bis 10. Lebensjahr unter einem Dach groß.

Weiterführende Schulen

Zu den weiterführenden Schulen besteht ein informeller Kontakt. Mit der Geschwister-Scholl-Gesamtschule verbindet uns der Gemeinsame Unterricht. Es findet Hospitationen statt und es werden intensive Gespräche über den Übergang von Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf geführt.

Städtische Einrichtungen und weitere Einrichtungen

Zwischen unserer Schule und der Stadt Detmold ist im Frühjahr 2010 ein Kooperationsvertrag zum Thema „Kulturstrolche“ abgeschlossen worden, an dem drei Klassen über vier Schuljahre teilnehmen. 2013 wird ein weiteres 1. Schuljahr dazu kommen. Als Innenstadtschule sind städtische Einrichtungen fußläufig zu erreichen, Kooperationen bieten sich geradezu an: Landestheater (Kooperationsvertrag Spielpartner 2007/08) Stadtbücherei (Kooperationsvertrag seit 2013, Kooperation Kinderliteraturtage: Lesung Standort Schule) Landesmuseum (Kooperationsvertrag seit 2003, jährlich wechselndes OGS-Angebot) Freilichtmuseum(Kooperationsvertrag seit 2009, Epochalangebot) Feuerwehr (jährlich stattfindende Brandschutzübung) Polizei ( Schulwegsicherung, Thema Diebstahl, Lehrerfortbildung) NaBu Rolfscher Hof (Kooperationsvertrag seit 2009, Naturprojekt im Bereich OGS) Ab Sommer 2013 sind wir als Naturpark-Schule auch eine Draußen-Schule. Zwei Ganztagsklassen werden wöchentlich außerschulische Lernorte rund um den Rolfschen Hof aufsuchen.

Mit dem Förderzentrum der Stadt Detmold sowie der Regionalen Beratungsstelle für Schulpsychologie besteht ein enger Austausch. Diagnoseverfahren und individuelle Fördermöglichkeiten werden aktiv genutzt. Für unsere Elternberatung sind diese Einrichtungen wichtige Ansprechpartner.

Kirchliche Einrichtungen

Zu den Kirchen im Innenstadtbereich (Lutherkirche, Marktkirche, Heilig-Kreuz-Kirche, Kirche Bergstr., Moschee Industriestr.) werden persönliche Kontakte gepflegt. Im Stadtkonvent werden bei Bedarf die Wünsche und Ideen von Schule und Kirche auf Leitungsebene thematisiert. Kirchenführungen finden ebenso statt, wie Gottesdienste gemeinsam gestaltet werden (zum Schulanfang, als Abschlussgottesdienst). Für kirchliche Projekte z.B. Musical, Kinderchor darf in der Schule geworben werden. Das Thema „Kommunion“ wird durch die Gemeindereferentin der Heilig-Kreuz-Kirche in den Religionsunterricht einbezogen.

Vereine

Eine intensive Kooperation besteht mit dem Förderverein der Weerth-Schule. Er unterstützt und finanziert Schulprojekte. Die Umgestaltung des Schulhofes liegt in seiner Federführung. Schulfeste und Aktionen werden vom Förderverein organisiert und durchgeführt (Flohmarkt, Einschulungscafé, Schnuppernachmittag) In einem halbjährlich erscheinenden Veranstaltungskatalog bietet er Themenveranstaltungen für Eltern und/oder Kinder an. Der Vorstand steht in einem engen Kontakt zur Schulleitung, gemeinsam werden Aktivitäten vor- und nachbesprochen.

Ein besonderer Kontakt besteht zur Freiwilligen-Agentur/Bürgerstiftung Detmold. Durch diesen Verein werden uns ehrenamtliche Mitarbeiter vermittelt, die uns in der Ganztagsbetreuung unterstützen. Sie begleiten Kindergruppen an außerschulische Lernorte wie das Freilichtmuseum. Außerdem vermittelt uns die Bürgerstiftung Sozialpaten, die ehrenamtlich Kinder und ihre Familien unterstützen. Zur Zeit helfen uns 6 Sozialpaten.

In Kooperation mit dem Verein „KOMM“ findet ein jährliches Projekt zur Ich-Stärkung statt. Zielgruppe sind Kinder des Jahrganges 4, die durch Sozialtherapeuten für ihre eigenen Rechte sensibilisiert werden.

Außerschulische Kooperationspartner unterstützen die Schule in ihrem ganzheitlichen Bildungs- und Erziehungsauftrag.

Elternhaus

Die wichtigsten Kooperationspartner sind allerdings die Eltern. Eine vertrauensvolle, konstruktive Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule ist die Grundvoraussetzung für die positive Gesamtentwicklung des Kindes. Die Eltern werden schon vor Schulanfang eingeladen, sich mit dem Weerth-Schulkonzept auseinander zu setzen. Mit der Schulanmeldung bzw. mit dem Schulanfang werden sie aufgefordert, die schulische Arbeit mitzugestalten. Die Wahrnehmung der gemeinsamen Verantwortung mündet in einer Erziehungsvereinbarung, die Eltern, Lehrer und Schüler gemeinsam unterzeichnen. Es ist uns sehr wichtig, dass sich die Eltern vor Schulbeginn bereit erklären, die Bildungsdokumentation des Kindergartens mit der Schule auszutauschen. Wir bitten die Eltern um ihr Einverständnis. Im künftigen Bildungshaus soll eine gemeinsame Dokumentation der ganzheitlichen Entwicklung des Kindes gewährleistet werden.

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